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Boxsack kaufen

Boxsack

Eins der wohl beliebtesten, wenn nicht sogar wichtigsten Themen für Anfänger im Boxsport ist wohl der Boxsack. Und falls Du auf der Suche nach einem geeigneten Trainingsgerät fürs Boxen bist, dann bist Du hier genau richtig. Denn wir klären Dich darüber auf was Du beim Boxsack kaufen beachten solltest. Der Boxsack eignet sich für viele Sportarten, deshalb schauen wir uns in diesem Beitrag das begehrte Sportgerät genauer an, und klären wichtige Fragen rund ums Thema.

Außerdem zeige ich Dir wie ich meinen ersten Boxsack für Zuhause gekauft beziehungsweise montiert hab. Falls Du keinen Bock hast zu lesen, findest Du eine Übersicht der Produkte im folgenden Abschnitt.

Boxsack kaufen – Übersicht

Du willst einen Boxsack kaufen? Hier findest Du eine Übersicht aller Produkte von beliebten Herstellern.


Welchen Boxsack brauche ich?

Falls Du Dich bereits nach einem Boxsack erkundigt hast, wirst Du sicherlich festgestellt haben das es mehrere Modelle oder besser gesagt Ausführungen gibt. Um Dir die Suche etwas leichter zu gestalten, hier ein Leitpfaden für Dich mit dem Du grob eingrenzen kannst, welches Modell für Dich infrage kommt.

Der Sandsack

Wie bereits erwähnt gibt es verschiedene Typen, der wohl bekannteste ist der klassische Sandsack.

Er ist sozusagen der Allrounder unter den Boxsäcken. Außerdem eignet er sich nicht nur fürs traditionelle Boxen, sondern auch für Muay Thai oder auch für Taekwondo. Hier gibt es gleich zwei Ausführungen die sich aber nur durch die Montage unterscheiden. Sprich die hängende Variante und die stehende Variante, den Standboxsack.

Erwachsene sollten nach Modellen mit 150 – 180 cm Ausschau halten, für Kinder reichen meist schon 80 – 120 cm. Jetzt hast Du bereits einen groben Richtwert, was die Länge betrifft. Solltest Du allerdings die Absicht haben Tritte zu trainieren würde ich Dir zu einem längeren Boxsack raten.

Boxbirne

Nun zur zweiten Option, unzwar der Boxbirne oder auch Speedball genannt. Die Boxbirne ist ideal um Schlagkombinationen zu trainieren. Außerdem kannst Du hier, wie der Name bereits verrät, Deine Schlaggeschwindigkeit trainieren. Allerdings erfolgt die Montage auch hier an der Wand und die Trainingsmöglichkeiten sind logischerweise stark eingeschränkt.

Nichtsdestotrotz bewegt sich die Boxbirne eher im günstigen Preisbereich. Und im Gegensatz zum Boxsack benötigst Du hier nicht viel Platz. Vielleicht eine Überlegung wert?

Punchingball

Zum Schluss schauen wir uns den Punchingball an. Dieser Lederball, der auf einem Standfuß befestigst ist, eignet ebenfalls für das Üben verschiedener Schlagtechniken. Der Standfuß wird hier in der Regel mit Wasser oder mit Sand befüllt, der eigentliche Ball dagegen mit Luft. Im Gegensatz zur Boxbirne kann man den Punchingball nach Lust und Laune im Raum bewegen, ein entscheidender Vorteil.

Zum Aufstellen wird wenig Platz benötigt. Und preislich schlagen Punchingballs nicht zu stark auf den Geldbeutel. Bereits ab 50 € – 70 € sind gute Modelle erhältlich.

Aber auch hier sind die Trainingsmöglichkeiten sehr einseitig. Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Fabrikate zu stark hin und her schwingen.

Weitere Modelle

Es gibt noch eine Menge anderer Varianten wie zum Beispiel einen Boxdummy oder einen Doppelerdball, doch das würde diesen Beitrag sprengen. Für den Anfang sind aber die drei oben genannten Boxsäcke völlig ausreichend.


Boxsack kaufen – welches Gewicht?

Weiter geht’s mit dem Gewicht des Boxsacks. Beim Boxsack kaufen machen Anfänger nämlich genau an diesem Punkt fatale Fehler. Und die wollen wir ja vermeiden, oder?

Zuerst einmal sollte Dir bewusst werden das Deine Schlagkraft hier die erste Geige spielt. Letztendlich entscheidet diese nämlich welches Gewicht für Dich und Dein Training geeignet ist. Ein hohes Gewicht führt zu einem hohen Widerstand beim Schlagen auf den Boxsack. Ist der Boxsack allerdings zu leicht, schwingt er nur im Überfluss durch die Gegend.

Als Richtwert gilt hier ungefähr die Hälfte des eigenen Körpergewichts, wen nicht sogar für den Anfang etwas weniger. Im Klartext heißt das also, wen Du nur 60 kg wiegst, solltest Du Dir auf gar keinen Fall einen 50Kg Boxsack kaufen. Denn ist der Boxsack zu schwer für Dich, erhöhst Du nur das Risiko für Verletzungen. Für Kinder gibt es übrigens spezielle Boxsäcke die extra leicht sind. Das macht in meinen Augen auch definitiv mehr Sinn.

Also mein finaler Tipp für Dich an dieser Stelle, Such Dir zu Beginn einen Boxsack, der ungefähr der Hälfte Deines Gewichts entspricht. Idealerweise im Bereich von 20 kg bis 40 kg. Mach nicht den Fehler Dich fürs falsche Gewicht zu entscheiden, Verletzungen sind einfach nicht cool. Und kosten noch dazu viel Zeit die Du stattdessen ins Training investieren könntest.


Welches Material?

So nun zu einem interessanten Thema, nämlich die Materialauswahl. Welches Material ist den nun das richtige beziehungsweise, für welches sollte man sich entscheiden? In der Regel machen hier die Giganten Echtleder und Kunstleder das Rennen. Aber auch viele billigen Anbieter locken mit Materialien wie Polyvinyl, von denen aber grundsätzlich abzuraten ist!

Ein Boxsack muss Stabilität gewähren und Voraussetzung dafür ist nun mal Qualität. Schließlich soll das gute Stück noch einige Jahre erhalten bleiben. Ich werde mich für Dich kurzfassen.

Echtleder Boxsäcke sind dafür bekannt besonders langlebig zu sein. Selbst harte Schläge oder Kicks hinterlassen kaum bis gar keine Spuren. Außerdem sind sie leichter zu pflegen. Sprich Blut oder Schweiß lassen sich problemlos abwischen.

Kunstleder bietet ebenfalls eine gute Haltbarkeit und ist wesentlich preisgünstiger. Fühlt sich zwar nicht wie Echtleder an, erfüllt aber seinen Zweck.

Hier ist einfach das Budget entscheidend. Trotzdem sollte man nicht zu günstigen Materialien greifen. Die angehimmelten neuen Alternativmaterialien werden schnell spröde oder kriegen Risse. Nicht Sinn und Zweck der Sache.


Boxsack kaufen – wie viel Platz brauche Ich?

Ich persönlich habe mir damals selbst einen Boxsack für meinen Keller gekauft und stand vor genau derselben Frage.

Im Prinzip brauchst Du nur eine Freie Ecke, dennoch würde ich Dir empfehlen etwas mehr Platz einzuplanen als ich es damals getan hab. Zumindest ein bis zwei Quadratmeter mehr. Hier ein Bild von meinem Boxsack.

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